Nach der Einschreibung

Diese Seite soll dir helfen, möglichst viele Fragen zu beantworten, die nach der Einschreibung auftauchen.

Wann geht’s jetzt richtig los?

Vorlesungsbeginn ist Mitte Oktober (im Wintersemester) bzw. Mitte April (im Sommersemester).

In der ersten Vorlesungswoche gibt es eine   Einführungsveranstaltung für ErstsemesterInnen. In der Zeit werdet ihr erstmal in kleinere Gruppen eingeteilt und bekommt einen älteren StudentIn an die Hand gegeben, um die ersten Fragen oder Probleme zu klären und gemeinsam die Uni zu erkunden.

Eure erste richtige Vorlesung findet erst zum Vorlesungsbeginn statt (im Wintersemester).
Damit ihr euch bis dahin nicht langweilt, haben wir für die freien Tage ein kleines Programm auf die Beine gestellt.

Die aktuellen Termine für die Einführungstage findest du hier.

Für die Wintersemester findet die Einführungsveranstaltung dieses Jahr am 1.10.2012 statt, d.h. am Dienstag zu Beginn der Erstiwoche. Aber auch ihr werdet nicht einfach mit dem Unialltag allein gelassen. Denn wir haben uns auch da etwas für die ersten Tage ausgedacht.

Was muss ich am ersten Tag mitbringen?

Etwas zu schreiben kann man mitbringen, muss man jedoch nicht. Wichtiger ist, dass ihr euch Zeit nehmt , um auch abends etwas mit deinem Tutorium zu unternehmen!

Wie sieht mein Stundenplan aus?

Du hast vielleicht von Bekannten schon mal gehört, dass man zu Beginn jedes Semesters Ewigkeiten braucht seinen Stundenplan zusammenzustellen. Du solltest deswegen allerdings keine Panik bekommen. Bei uns ist das nämlich ganz einfach. Das liegt daran, dass in allen drei Fächern vorgeschrieben ist, was du hören musst. Du hast lediglich die Wahl, welches Nebenfach du möchtest, und die musst du nicht zwingend im ersten Semester fällen. Eine Möglichkeit, sich seinen Stundenplan zu erstellen, bietet das Campus-System. Hier sind alle Vorlesungen für das kommende Semester erfasst und nach Fächern sortiert. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass StudienanfängerInnen damit häufig Probleme haben, da z.B. nicht ersichtlich ist, welche Termine ‘Pflicht’ sind und welche alternativ. Falls du aber nicht direkt hinbekommst, deinen Stundenplan aufzustellen, bekommst du am ersten Tag deines Tutoriums eine Vorlage in die Hand gedrückt. Diese muss du jedoch im Campus-System übernehmen und dich zu den jeweiligen Vorlesungen und Übungen direkt auch schon anmelden. Bei Problemen werden dir aber bestimmt deine TutorInnen helfen.

Was kann ich bis dahin schon mal tun?

Vorlernen

Du kannst jetzt natürlich anfangen, schon mal alle möglichen Lehrbücher zu wälzen, damit du direkt als strahlender Held in die Vorlesungen gehen kannst. Aber mal ganz ehrlich: Das ist Quatsch! Zum Einen hat es einen Sinn, dass es so etwas wie Vorlesungen gibt und nicht einfach irgendwo eine Literaturliste veröffentlicht wird – man kann da nämlich viel besser lernen (von einigen Super-Auto-Didakten mal abgesehen), zum Anderen gibt es kaum eine schönere Zeit als die zwischen Abi und Uni – mach sie dir nicht durch Lernen kaputt – das wirst du schon früh genug!
Also: Einfach Füße hochlegen, Däumchen drehen und alles schön auf dich zukommen lassen!

Vorkurse

Um Stadt und Leute schon einmal ein bisschen kennen zu lernen, ist es möglich, aber nicht verpflichtend ein oder auch zwei Vorkurse zu besuchen. Hier findet ihr alle an der RWTH angebotenen Vorkurse.

Mathe-Vorkurs (für alle Fächer)

Im Wintersemester gibt es eine Möglichkeit schon vor Semesterbeginn ins Unileben zu starten: den Mathe-Vorkurs! Dieser richtet sich an alle Menschen, die irgendwas studieren, wobei man Mathe braucht (also alle naturwissenschaftlichen und technischen Studiengäge, sowie BWL). Der Sinn ist es, alle Leute auf ein einheitliches Grundlevel zu heben, worauf die Professoren in ihrer Vorlesung aufbauen können. Grundsätzlich ist der Vorkurs freiwillig, aber definitiv für alle Studis unserer Fachschaft emfehlenswert.

Wenn du da allerdings noch keine Zeit hast, da du z.B. noch beim Bund/Zivildienst bist, solltest du dir auch keine Gedanken machen, da alles was nicht wirklich auf JEDER Schule gemacht wird in den Vorlesungen noch mal eingeführt wird (wenn auch oft etwas schnell).

Der Vorkurs ist in 4 Abschnitte gegliedert, die sich thematisch so gut wie nicht überschneiden und auch nicht aufeinander aufbauen. Solltest du erst mittendrin Zeit haben, so ist das entsprechend auch nicht schlimm. Du kannst jederzeit zwischendurch einsteigen. Geh einfach morgens in die Vorlesungen, hör sie dir an und frag den Dozenten oder die anderen Erstis, wo du Nachmittags eine Übungsgruppe zu deinem Fach findest.

Auch wenn du denkst, dass der Mathe-Kurs an deiner Schule hervorragend war und du so was nicht nötig hast, so solltest du zumindest mal darüber nachdenken, trotzdem hinzugehen. Denn du hast da ein super Chance, schon mal ein paar Leute kennen zu lernen, die später mit dir in den Vorlesungen sitzen werden!

Physik-Vorkurs

Neben dem Mathe-Vorkurs, dem wohl mit Abstand größten Vorkurs an der RWTH, gibt es noch viele kleinere. Auch der Physik-Vorkurs richtet sich an die StudienanfängerInnen all derer Fächer, die irgendetwas mit Physik zu tun haben. Im Großen und Ganzen handelt es sich um einen abgespeckten Mathe-Vorkurs dem ein bisschen Physik-Oberstufenwissen beigefügt wurde.

Es gibt, wie bei Mathe, vormittags Vorlesungen und Nachmittags betreute Gruppenübungen (unterteilt nach Studiengang). In letzteren werden sowohl Mathe- als auch Physikaufgaben bearbeitet, die möglichst selbstständig gelöst werden sollten.

Wer also den Mathevorkurs verpasst hat oder sich zusätzlich auf Physik vorbereiten oder sein Physikwissen auffrischen möchte, ist in diesem Vorkurs gut aufgehoben. Außerdem dauert der Physik-Vorkurs (im gegensatz zu Mathe) nur schlanke 2 Wochen.

Informatik-Vorkurs

Für die von uns vertretenen Fächer ist noch der Informatik-Vorkurs von Interesse. Zielgruppe sind alle Leute, die in ihrem Studienfach mit Programmierung zu tun haben werden (Informatik, Software Systems Engineering etc., aber auch Mathematik!) und bisher keinerlei Programmiererfahrung haben. Solltest du zu Hause einen eigenen Rechner haben, eventuell sogar mit Linux drauf, und kannst was mit Begriffen wie ‘while-Schleife’ oder ‘if-case’ was anfangen, so wirst du dich in diesem Vorkurs zu Tode langweilen.